Aktuelles

<< zurück

Magnesium senkt das Schlaganfall-Risiko

Mit Magnesium lässt sich das Schlaganfall-Risiko mindern: Das ist das Ergebnis einer schwedischen Analyse aus vorangegangenen Studien. Über 250.000 Studienteilnehmer aus Europa, Asien und Amerika warendafür über einen Zeitraum von elf Jahren beobachtet worden.

Festgestellt wurde dabei, dass es einen direkten Zusammenhangzwischen der Magnesiumaufnahme und dem Risiko eines so genannten ischämischen Schlaganfalls, der häufigsten Schlaganfall-Form, gibt. So lässt sich das Schlaganfall-Risiko bei einer zusätzlichen täglichen Aufnahme von 100 Milligramm Magnesium um neun Prozent senken. Für erwachsene Männer empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 350 Milligramm Magnesium pro Tag, für Frauen 300 Milligramm.

Wozu dient Magnesium?

Magnesium ist ein essentieller Bestandteil bei zahlreichen Stoffwechselprozessen, der Eiweißherstellung, des Energiehaushaltsund der Zellen. Bei hoherMagnesium-Zufuhr sind Zellen widerstandsfähiger gegenüber Stresshormonen. Deswegen sollte zusätzliches Magnesium besonders bei Überlastung, aber auch während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit, im höheren Alter, beim Leitungssport undbei übermäßigem Alkoholkonsum aufgenommen werden. Vor allem Diabetiker sollten auf eine magnesiumreiche Ernährung achten, dennder Mineralstoff spielt eine große Rolle bei der Verarbeitung von Zucker im Blut, wodurch ein ausgeglichener Magnesium-Haushalt die Energiegewinnung unterstützt.

Magnesiummangel und seine Folgen

Verfügt der Körper über zu wenig Magnesium, werden etliche Prozesse und Funktionen im Organismus gestört. Ein gesteigerter Blutzuckerspiegel, ein geschwächtes Abwehrsystem und hoher Blutdruck können die Folgen sein. Zudem führt Magnesiummangel auch oft zu Schlaflosigkeit, Schmerzen und Taubheit in den Händen oder zu Verdauungsbeschwerden. Auch Kopfschmerzen, innere Unruhe und Verwirrtheit sind oft auf Magnesium-Mangel zurückzuführen. In der Schwangerschaft kann es dadurch sogarzu einer Frühgeburt kommen. Auch andere Studien haben gezeigt: Zu geringe Magnesium-Zufuhr erhöht das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen.

Prävention

Wie kann maneinem Magnesium-Mangel also verbeugen?Zum einen natürlich durch Decken des Magnesium-Bedarfs,wozu auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel beitragen können. Zum anderen durch vielseitige Ernährung undreichliche Flüssigkeitszufuhr. Auf Kaffee, Tee und Alkohol sollte man dabei verzichten. Diese hemmen die Aufnahme und begünstigen die Ausscheidung von Magnesium. Wichtig ist auch, Magnesium und Eisen aufzunehmen, da sich die beiden Mineralien gegenseitig bei der Aufnahme ins Blut hemmen.

Geeignete Magnesium-Lieferanten

Ihre Ernährung können Siemit einigen leckeren Lebensmitteln ganz leicht magnesiumreicher als bisher gestalten. Einen besonders hohen Gehalt an Magnesium haben beispielsweise Sojabohnen, Vollkornbrot, Kartoffeln, Bananen, Papaya, Kohlrabi, Erbsen und Nüsse (besonders Cashew- und Erdnüsse). Trinken sollten Sie am besten Mineralwasser oder Milch. Beides sind ideale Magnesiumlieferanten. Gern können Sie auch zu einem Stück Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil greifen. Diese Lebensmittel können Sie ganz leicht in Ihren Alltag integrieren, somit Ihren Magnesiumhaushalt decken und sogar Ihr Schlaganfall-Risiko verringern.

<< zurück

Zum Archiv